Bilder der Woche

Manchmal könnte man meinen, dass das Rad auf dem Autodach einen überholen möchte.

Schattenspiele

Schattenspiele

Die tiefstehende Sonne macht es möglich – ich wusste gar nicht, dass ich so lange Beine habe.

Schatten werfen

Angenehme Dinge werfen ihre Schatten voraus

Wenn ein Rad nur aus Reifen zu bestehen scheint

Wenn ein Rad nur aus Reifen zu bestehen scheint




Schockbilder auf Autotüren

Ich liebe Karikaturen, insbesondere Karikaturen von Klaus Stuttmann. Der vielfach ausgezeichnete Karikaturist, Layouter und Illustrator veröffentlicht seine Werke in vielen deutschsprachigen Tageszeitungen u.a. täglich im Tagesspiegel. So auch sein gestriger Beitrag „Demnächst“.

"Demnächst" von Klaus Stuttmann

Demnächst“ von Klaus Stuttmann

Was Normalsterbliche wie ich nicht mal mit Tausend Wörter zum Ausdruck bringen können, erzählt er mit spitzer Feder bzw. mit ein paar Pinselstrichen. Was wäre, wenn nicht nur auf Zigarettenschachteln, sondern auch auf Autotüren Schockbilder prangen würden? Hielte uns das vom Autofahren ab? Haben Schockbilder eine abschreckende Wirkung? Man könnte diesen Gedanken natürlich weiterspinnen und sich fragen, wieso gibt es eigentlich keine abschreckenden Bilder auf alkoholischen Getränken oder fett- und zuckerreichen Speisen?




Toutes à vélo – Straßburg 2016

Das größte Treffen weiblicher Fahrradfans findet am 5. Juni 2016 in Straßburg statt. Frauen aus ganz Europa sind aufgerufen, an diesem Event teilzunehmen. Gestartet wird ab dem 25. Mai von über 60 Startpunkten in Frankreich und den Nachbarländern. Das Ziel ist die Eurometropole Straßburg. Dort treffen die Teilnehmerinnen vom 3. – 4. Juni ein und werden dann je nach Startpunkt zwischen 100 und 1500 Kilometer zurückgelegt haben. Wer Lust hat, kann sich auch nur am 5. Juni dem an beiden Rheinufern entlang führenden Frauenpeloton anschließen. Los geht es um 10 Uhr beim Garten der zwei Ufer (Jardin des Deux Rives). Dies ist ein öffentlicher grenzüberschreitender Park zwischen Kehl und Straßburg. Er liegt auf beiden Uferseiten des Rheins und wird von der Passerelle des Deux Rives miteinander verbunden.

Passerelle des deux rives (Foto: Stadt Kehl)

Passerelle des deux rives (Foto: Stadt Kehl)

Veranstalter ist der französische Verband für Fahrradtourismus (FFCT). Die Tour am 5. Juni steht allen offen! Sie hat eine Länge von 15 Kilometern und verläuft entlängs des Rheins sowohl auf deutscher als auch auf franzöischer Seite. Es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, Straßburg und Kehl zu entdecken. Anschließend findet im Jardin des Deux Rives ein Riesenpicknick statt.

Schon am Samstag, den 4. Juni gibt es im Stadtzentrum von Straßburg ein Fest rund ums Rad, mit Event-Dorf und spezifischer Unterhaltung statt.

 




Schneller sein als der Chef

Einmal schneller sein als der Chef, welcher Arbeitnehmer träumt davon nicht. Dieser Traum ist in unserer Firma leider schnell ausgeträumt, denn unser Chef – Christoph Uhl – ist nicht nur der schnellste Chef Karlsruhes – übrigens schon drei Mal in Folge – sondern war 2013 sogar schnellster Chef Deutschlands.

Einmal schneller als der Chef

Einmal schneller als der Chef sein (BNN 18.05.2016)

Doch einer in unserer Mitte ist noch schneller – Jannik Arbogast, Sportler des Jahres 2015 in Karlsruhe. Er ist der Einzige, der dem Chef Paroli bieten kann. Kein Wunder, war er doch letztes Jahr Zweitplatzierter der Deutschen Meisterschaften über 10.000 m und Sieger der Süddeutschen Meisterschaften über 3000 m.

Wir sind ganz schön schnell, nicht nur auf dem Fahrrad oder bei der Arbeit, auch per pedes.

Am Donnerstag, den 9. Juni finden die diesjährigen Firmenlaufmeisterschaften (B2Run) in Karlsruhe statt. Mal sehen, ob Jannik und Christoph wieder die Nase vorn haben werden.

 

 




#fahrradalltag

Auf Twitter „trendet“ derzeit ein Hashtag namens #fahrradalltag. Unter diesem Hashtag teilen Radfahrer der Twittergemeinde mit, was sie tagtäglich erleben, wenn sie mit dem Rad unterwegs sind.




Ride of Silence

Am 18. Mai 2016 findet in vielen Städten dieser Welt der sogenannte Ride of Silence statt. Immer am 3. Mittwoch im Mai treffen sich Radfahrer weltweit zu einer langsamen Gedenkfahrt durch ihre Stadt, um an die bei einem Verkehrsunfall verletzten oder getöteten Radfahrer zu erinnern.

Ride of Silence

Ride of Silence




Brooks Cambium C17

Wer Brooks hört, denkt an Ledersättel. Der Cambium C17, der Brooks-Sattel, den ich als Gratiszugabe zu meinem neuen Trekkingrad bekommen habe, bricht mit dieser langjährigen Tradition. Er ist nicht aus Leder, sondern aus vulkanisiertem Naturkautschuk und einem Tuch aus organischer Baumwolle, über das sich eine Deckschicht aus strukturiertem Textil spannt. Die Oberfläche fühlt sich rau an, bisher habe ich aber an meinen Radhosen nicht bemerkt, dass es zu Stoffabrieb gekommen wäre.

Brooks Cambium C17

Brooks Cambium C17




Video zur Jubiläums CM

Soundbike Karlsruhe hat die letzte Critical Mass in Karlsruhe filmisch festgehalten:

Wenn auch ihr das nächste Mal bei der Critical Mass in Karlsruhe dabei sein wollt, wir treffen uns jeden letzten Freitag im Monat um 18 Uhr auf dem Kronenplatz.




Radfahren verlernt man nicht

Das stimmt, aber zunächst muss man es mal lernen. Dass es überhaupt erwachsene Menschen gibt, die nicht Radfahren können, konnte ich mir bis vor kurzem gar nicht vorstellen. Vor drei Jahren hatten wir eine Austauschschülerin aus Shanghai zu Besuch. Als sie mitbekam, dass ich mit dem Rad zur Arbeit fahre und auch die Kinder oft damit unterwegs sind, war sie wie elektrisiert. Sie will auch Radfahren, aber ihre Eltern haben es ihr verboten, weil es zu gefährlich sei. Ein Weltbild geriet ins Wanken. Was, ausgerechnet eine Chinesin konnte nicht Radfahren, weil ihre Eltern es ihr verboten hatten.

Die Eltern unserer chinesischen Austauschschülerin hatten Angst, dass ihre Tochter mit dem Rad unter die Räder kommen würde und zwar unter vier Räder. In Shanghai herrscht ein regelrechter Autowahn. Knapp 2 Mio privat genutzte PKW verstopfen täglich die Straßen der Metropole. Vor ein paar Jahren hat man die Reißleine gezogen. Wer ein Neufahrzeug zulassen will, muss das dazu notwendige Nummernschild erst ersteigern. Das „teuerste Blechstück der Welt“, so die Shanghaier. Für den Preis eines Nummernschildes kann man einen, wenn nicht sogar zwei chinesischen Kleinwagen kaufen. Offizielle Unfallzahlen gibt es zwar nicht, aber das Rad ist als Fortbewegungsmittel in den Hintergrund getreten, zumal es als Statussymbol nicht viel hermacht.




Ferkel in der Günther-Klotz-Anlage

Ich weiß nicht was in Menschen vorgeht, die so etwas hinterlassen:

Ferkel in der Klotze 1

Ferkel in der Klotze 1

Ein Stück weiter in Richtung Entenfang ein ähnliches Bild der Verwüstung:

Noch mehr Ferkel

Noch mehr Ferkel

Am Entenfang dann der Höhepunkt – Scherben. Das letzte Bier hat anscheinend nicht mehr geschmeckt. Die Flasche wurde einfach mitten auf dem Radweg fallengelassen. Habe das Gröbste so gut es ging an den Rand geräumt.

Scherben, notdürftig beiseite geräumt

Scherben, notdürftig beiseite geräumt