Lieber ein „Ufo“ als unter die Räder kommen

Ich habe vor ein paar Tagen einen Beitrag über meine Helmlampe Neo 2 geschrieben. Daraufhin hat mir Anders einen ausführlichen und sehr konstruktiven Kommentar gesandt. Danke dafür von dieser Stelle. Ich stimme mit den Kernaussagen seines Kommentars überein:

  • Helmlampen ersetzen nicht die vom Gesetzgeber vorgeschriebene passive / aktive Beleuchtungsanlage des Rades
  • Falsch eingestellte Helmlampen sind gefährlich und gefährden den Gegenverkehr

Im Gegensatz zu mir findet Anders Helm-Lampen als zusätzliche Beleuchtung nicht unbedingt als hilfreich:

(..) das Lichtbild so eines Radfahrers ist extrem ungewohnt und führt dazu, dass der Autofahrer erst einmal stutzt und überlegt, was für ein UFO ihm da entgegenkommt. Das kann dazu führen, dass ein Autofahrer in so einer Situation vor lauter Verwunderung erst einmal eine ruckartige, unnötige und für andere Verkehrsteilnehmer vollkommen unerwartete Bremsung hingelegt – was dann auch zu einem Auffahrunfall führen kann.




Freitag, der 13. harmloser als gedacht

Laut Statistischem Bundesamt ist Freitag, der 13. gar nicht so schlimm wie immer behauptet. Bei Licht betrachtet ist dieser Tag wie jeder andere Freitag auch. Es passieren an diesem Tag auch nicht mehr Unfälle als sonst.

Freitag, der 13.

Freitag, der 13.

2015 fielen insgesamt 3 Freitage auf den 13. des Monats. Es wurden insgesamt 829 Unfälle gemeldet, bei denen 1103 Personen zu Schaden kamen. Zum Vergleicht: An den übrigen Freitagen passierten 966 Unfälle mit 1259 verunglückten Personen. Eigentlich ist Freitag, der 13. somit ein Glückstag!

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens, so das Statistische Bundesamt, passieren freitags aber mehr Unfälle, als an den anderen Wochentagen. Dies hängt damit zusammen, dass freitags viele Pendler nach Hause fahren und Ausflügler ins Wochenende starten.

Ihr müsst euch also nicht vor dem morgigen Tag fürchten, im Gegenteil, Freitag, der 13. ist eigentlich ein Glückstag!

 




Bild der Woche

Hier hilft kein Kratzen, nur Tauwetter:

Eiskalt erwischt - Bild ©ilovecycling.de via Facebook/Twitter

Eiskalt erwischt – Bild ©ilovecycling.de via Facebook/Twitter




Helmlampe Neo 2 von Lupine

Wie heißt es im ZDF so schön: Mit dem Zweiten sieht man besser! Übertragen auf meine Helmlampe würde ich sagen: Mit der Zweiten sieht man besser!

Helmlampe Neo 2 von Lupine

Helmlampe Neo 2 von Lupine

Zusätzlich zu meinem Fahrradscheinwerfer habe ich mir vor einem Jahr eine Helmlampe zugelegt, die Neo 2 von Lupine. Die Lampe selbst wiegt gerade mal 50 g und wird mit einem Klettband am Helm befestigt. Dagegen ist der zugehörige Akku mit seinen 115 g schon ein „Schwergewicht“. Man kann ihn natürlich ebenfalls über ein Klettband fest am Helm anbringen, aber das macht den Helm schwer und das Tragen unangenehm. Deshalb verstaue ich den Akku entweder in der Hosentasche oder im Rucksack. Dank des zum Lieferumfang gehörenden Verlängerungskabels (ca. 120 cm lang) ist das kein Problem.




Umfrage zum Thema Radparken

Was das Abstellen meiner Fahrräder zuhause bzw. an der Arbeitsstelle anbetrifft, geht es mir gold. Daheim stehen die Räder im Flur der Einliegerwohnung und bei der Arbeit im Lager direkt unter dem Bürotrakt. Das heißt meine Räder sind vor Diebstahl und Vandalismus geschützt und stehen noch dazu immer im Trockenen. Ich bin aber sicherlich eine Ausnahme. Nicht jeder hat eine Einliegerwohnung, einen Keller oder eine Garage daheim, wo er das Rad abstellen kann und nicht jeder hat die Möglichkeit, sein Fahrrad in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz abzustellen.

Jochen Erdelmeier, Student der Uni Bonn, möchte an Hand einer Online-Umfrage herausfinden, wie die Situation in puncto Fahrradparken auf der Fahrt zur Arbeit / Hochschule / Ausbildungsstätte / Schule in Deutschland eigentlich aussieht. Mit eurer Teilnahme an dieser Umfrage tragt ihr dazu bei, dass Fahrrad-Abstellanlagen besser an die Anforderungen von uns Radfahrern angepasst werden können. Ihr könnt übrigens auch teilnehmen, wenn ihr nie oder nur selten Fahrrad fahrt, jede Meinung interessiert. Die Umfrage wird im Rahmen einer Masterarbeit am Geographischen Institut der Universität Bonn durchgeführt. Sie dauert im Schnitt weniger als 5 Minuten.

Mich würde eine schlechte oder nicht vorhandene Abstellanlage zwar nicht davon abhalten, mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren, aber ich würde bestimmt nicht mein teures Reiserad von Rennstahl wählen, wenn ich wüsste, dass ich es in der Stadt oder am Arbeitsplatz nicht sicher an- und abschließen kann, sondern den ältesten Stößer, den wir daheim haben. Aber für Leute, die selten mit dem Rad unterwegs sind, ist das Vorhandensein von sicheren Abstellanlagen vielleicht entscheidend für die Wahl des fahrbaren Untersatzes. Ich vermute, dass noch mehr Menschen vom Auto aufs Rad umsteigen würden, wenn sie wüssten, dass sie am Arbeitsplatz, in der Stadt, an der Bushaltestelle oder dem Bahnhof sichere Abstellanlagen vorfinden werden.




Hosenbänder aus recycelten LKW-Planen

Heute möchte ich euch mal ein Produkt vorstellen, das ich mir zugelegt habe, damit mein rechtes Hosenbein nicht an die Kette kommt: das BAND der Firma FAHRER.

The BAND - ein Must-have für jeden Radfahrer

Das BAND – ein Must-have für jeden Radfahrer (Bild: FAHRER)

Features:

  • Jedes Band ist ein Einzelstück, keins gleicht dem anderen
  • Hergestellt aus recycelten LKW-Planen / Boots-Persennings / Riesenpostern
  • 47 cm lang
  • 5 cm breit
  • Mit Reflexstreifen

Mit diesem Hosenband aus recycelten LKW Planen, Persennings oder Werbe-Postern begann 2004 die Erfolgsstory des Unternehmens. Jedes BAND ist ein handgefertigtes Einzelstück. Es hat Reflektorstreifen und einen hochwertigen Klettverschluss. Wurden die ersten Exemplare noch in einer WG in Berlin genäht, werden die aktuellen Produkte in anerkannten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen gefertigt. So leistet jedes verkaufte Band einen Beitrag zu einer selbstbewussten Arbeit für Menschen mit Behinderung.




Was macht eigentlich … Jens Voigt

Der Ex-Rennradprofi und 6-fache Vater macht gerade das, was ihm am meisten Spaß macht, nämlich Radfahren und zwar für einen guten Zweck. Er will so oft  den Teufelsberg  rauf und wieder runter fahren, bis er die Höhenmeter des Mount Everest (8.848 m) erreicht hat. Auf den sozialen Medien wird gerade heftig darüber diskutiert, wie oft er seinen Hausberg in Berlin Charlottenberg erklimmen muss, bis er diese Herausforderung gemeistert hat: 100 Mal oder doch einige Male mehr. Er selbst geht davon aus, dass er mit Pausen ca. 24 Stunden benötigen wird. Bei den Witterungsverhältnissen, eine ganz schöne Leistung. Aber was tut man nicht alles, wenn man ein Ziel vor Augen hat – möglichst viel Geld für krebskranke Menschen sammeln.

Jens Voigt - #EverestChallenge

Jens Voigt – #EverestChallenge

Wenn man nicht gerade in Berlin wohnt, ist es vielleicht schon etwas spät, um Jens Voigt auf dem Rad zu begleiten, aber wenn ihr spenden wollt, könnt ihr das hier tun.




Critical Mass Karlsruhe

Am 30. Dezember startet um 18 Uhr unsere letzte Critcal Mass des Jahres 2016 auf dem Kronenplatz. Wer seine guten Vorsätze fürs Jahr 2017 (mehr Bewegung an frischer Luft) schon mal in die Tat umsetzen möchte, dem bietet die Critical Mass schon jetzt eine gute Gelegenheit, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Im letzten Jahr fiel der Termin im Dezember auf den ersten Weihnachtstag. Die Teilnehmerzahl war mit 2 Radfahrern entsprechend übersichtlich und weit entfernt von der kritischen Masse von min. 16 Radfahrern. Diese Teilnehmerzahl gilt es also zu toppen, was uns aber gelingen sollte.

Critical Mass 30.12.2016 - Strecke

Critical Mass 30.12.2016 – Streckenverlauf

Die Strecke führt vom Kronenplatz durch die Südweststadt, macht einen Schlenker durch Mühlburg und führt dann weiter durch Knielingen in die Nordweststadt. Über die Moltkestraße geht es schließlich wieder zurück in die Innenstadt. Der Abschluss ist diesmal auf dem Schlossplatz bei der Stadtwerke Eiszeit. Dort wollen wir die Veranstaltung gemütlich ausklingen lassen.

 




Frohe Weihnachten

Weihnachtsmann - nur mit dem Rad kommt man durch Münster

Weihnachtsmann – in Münster nur per Rad (Bild: @StpnLibrarian)




Noch 2 Tage bis Weihnachten

Und, habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Oder gehört ihr zu denen, die am Samstag noch mal schnell in eine Parfümerie oder einen Juwelierladen müssen? Noch habt ihr drei Tage Zeit, euch mehr oder weniger geistreiche Geschenkideen einfallen zu lassen.

Oder ihr nutzt eure Zeit einfach für etwas Sinnvolles: