Bild der Woche

Radfahren macht Spaß und selbst ausrangierte Fahrräder machen noch was her.

Fahrräder - auch als Deko schön

Fahrräder – einfach nur schön


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Impressionen von der Lastenrad Roadshow

Falls ihr keine Zeit habt, euch die vielen Lastenräder auf dem Friedrichsplatz in Karlsruhe anzuschauen, hier ein paar Impressionen.

Lastenräder von Riese und Müller waren stark vertreten

Lastenräder von Riese und Müller waren stark vertreten




Parking Day Stuttgart

Am 16. September werden eine Reihe von Parkplätzen der Landeshauptstadt Stuttgart wieder in kleine Parks verwandelt. Der Parking Day wurde ursprünglich in San Francisco ins Leben gerufen und zwar schon im Jahr 2005. Er findet seitdem einmal jährlich in vielen Städten der Welt im September statt. Öffentliche Parkplätze verwandeln sich dann dank vieler fleißiger Hände und kreativer Köpfe für einen Tag in Grünflächen, auf denen man sich erholen, toben, austauschen und … kann. Was man daraus macht, bleibt jedem selbst überlassen.

Parking Day in Stuttgart

Parking Day in Stuttgart

Hier gibt es erste Impressionen, wie man das umsetzen kann. Anders als beim Urban Gardening – gibt es übrigens auch in Karlsruhe – werden nicht Brachflächen in Grünflächen verwandelt, sondern aus Parkplätzen entsehen für mehr oder weniger kurze Zeit kleine grüne oder bunte Oasen.




Laufräder und Sättel vor Diebstahl schützen

Wenn man wie ich ein teures Rad besitzt, dann lebt man in der ständigen Angst, es könnte einem gestohlen werden. Daheim steht mein Trekkingrad nachts in der Einliegerwohnung, in der Firma nehme ich es mit ins Bürogebäude und in der Stadt schließe ich es nicht nur mit einem hochwertigen Faltschloss von ABUS ab, sondern auch immer an einen festen Gegenstand an.

Auf meiner jüngsten Radreise hatte ich zusätzlich noch ein megaschweres Kettenschloss von ABUS mit dabei, da ich im Vorfeld nicht wusste, wo wir unsere Räder würden abstellen können. Verglichen mit dem Gewicht der beiden Schlösser, kam mir mein restliches Gepäck geradezu leicht vor.

Jetzt hat die Firma ABUS auf der letzten Eurobike in Friedrichshafen etwas Neues vorgestellt, eine Sicherung für Laufräder und Sättel namens NutFix. Was aussieht wie ein Fingerhut, ist eine Kappe, die auf einer speziellen NutFix Mutter aus Edelstahl steckt. Die NutFix Mutter ersetzt die klassische Mutter oder den Schnellspanner der Sattelstütze bzw. der Laufräder. Die Kappe verdeckt und schützt die Mutter zugleich. Wenn ich also mein Rad wie gewohnt mit einem Faltschloss an einen festen Gegenstand anschließe, so dass man es nicht auf die Seite legen kann, kommt man an die Mutter selbst nicht heran und kann somit den Sattel oder die Laufräder nicht stehlen.

Hier ein Video, das ich dazu auf YouTube gefunden habe:

Das nenne ich mal eine pfiffige Lösung – klein aber wirkungsvoll. Der Preis liegt nach derzeitigem Stand bei ca. 30 € / Set. Das Anti-Diebstahl System wird ab dem kommenden Frühjahr in drei Versionen und sechs Farben erhältlich sein:

  • NutFix Axle-Set: Für Fahrräder mit hohler Radachse. Es besteht aus zwei Zapfen (100 und 135 mm) und zwei farbigen Bolzen
  • NutFix: für Fahrräder mit verschraubten Radachsen
  • NutFix SPC: um den Sattel vor Diebstahl zu schützen (Durchmesser zwischen 28,6 und 34,9 mm).

Derzeit findet man leider noch gar keine Infos beim Hersteller ABUS selbst. Schade eigentlich, denn ich glaube, dass das Produkt durchaus Potential hat.




Tretro

Am Sonntag, den 18. September findet zum 2. Mal die Rudi-Altig-Gedächtnis-Tour statt. Um 9.00 Uhr fällt der Startschuss auf dem Freigelände des Technikmuseums in Sinzheim. Liebhaber historischer Rennräder haben dann die Gelegenheit auf einem gut 30 bzw. 50 Kilometer langen Rundkurs durch den Kraichgau ihr Können als Rennradfahrer unter Beweis zu stellen – in den dazu passenden Outfits versteht sich, denn wie der Name der Tour schon vermuten lässt, ist RETRO angesagt.

TRETRO, 18. September 2016

TRETRO, 18. September 2016 (Bild: Auto- u. Technikmuseum Sinzheim)

Wie schon im vergangenen Jahr können die Teilnehmer sich sportlich messen und verbal austauschen mit nationalen und internationalen Stars der Rennradszene. Die Veranstaltung ist jedoch kein Rennen, es werden auch keine Zeiten gestoppt. Vielmehr steht der Spaß am Radsport im Vordergrund. Vor und nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit Jockels Rennrad Sammlung zu besuchen. Anlässlich des 50-jährigen Jubliäums des WM Sieges von Rudi Altig gibt es 2016 eine Sonderausstellung über den Rennradfahrer selbst.




1. Velotörn in Bremen

Ich bin in Bremen geboren und in Niedersachsen aufgewachsen. Von daher interessiert es mich immer, wenn in meiner alten Heimat etwas Interessantes stattfindet, zumal, wenn es mit Radfahren zu tun hat. Die Überseestadt von Bremen bildet am kommenden Wochenende die würdige Kulisse für Bremens neues Rad-Event. Zum 1. Velotörn Bremen werden gut 1000 Teilnehmer aus ganz Deutschland und den Nachbarländern erwartet.

Eröffnet wird der 1. Velotörn Bremen mit der Ankunft der Charity-Tour Für AXIS auf Achse. Diese started in Hamburg-Harburg und führt quer durch die Landkreise Harburg, Stade, Rotenburg und Osterholz in die Überseestadt der Hansestadt Bremen. Die Radgruppe wird gegen 14.30 Uhr nach ca. 100 Kilometern im Zielbereich vor Schuppen Eins erwartet. Jeder zurückgelegte Kilometer kommt der AXIS-Forschungsstiftung zugute, einer Einrichtung zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Muskel- und Skeletterkrankungen.

Um 10 bzw. 13 Uhr starten auf einer speziell dafür konzipierten 12,5-Kilometer-Runde ein Jedermannrennen über 50 und 100 Kilometer. Am Nachmittag treten dann jugendliche Rennsportler in den Altersklassen U15 und U17 an.

Weiterhin ausgeschrieben ist ein Fixie-Rennen. Den Abschluss bildet am ersten Tag das Lizenzrennen der Masters, bei dem Radsport-Erfahrung gefragt ist. Die Lizenzrennen werden in Zusammenarbeit mit der Radrenngemeinschaft (RRG) Bremen organisiert.

Start- und Ziel für die beiden großen Jedermannrennen ist die Konsul-Smidt-Straße vor Schuppen Eins.

Da kann man nur hoffen, dass das Wetter mitspielt und sich viele Zuschauer einfinden, um die Teilnehmer gebührend zu beklatschen.

 




Thank you for travelling with Deutsche Bahn

Thank you for travelling with Deutsche Bahn – diese englischsprachige Durchsage in den deutschen Fernreisezügen kam mir in den Sinn, als meine Tochter und ich am vergangenen Freitag in Pforzheim gestrandet waren, um mit unseren Rädern von der Goldstadt nach Karlsruhe zu fahren.

Ein Wespenstich hatte den Arm meiner Tochter derart anschwellen lassen, dass wir beschlossen hatten, den Zug zu nehmen statt mit dem Rad von Vaihing über Maulbronn und Bretten nach Hause zu radeln. Am letzten Tag unserer Radreise traute sich meine Tochter noch 30 relativ flache Kilometer zu. Also fuhren wir mit unseren Rädern von Vaihingen über Mühlacker nach Pforzheim. Die Sonne brannte vom Himmel, der Arm meiner Tochte schmerzte und juckte zugleich und wir wollten nur eins, so schnell wie möglich nach Hause.

Erschöpft

Erschöpft und frustriert

Wir kauften also am Automaten ein Ticket, wurden dabei auch noch von zwei Bahnbeamten bezüglich der Fahrradmitnahme beraten und quetschten uns in den Fahrstuhl, um unsere Räder und das Gepäck nicht die jeweiligen Treppen rauf und runter wuchten zu müssen. Am Bahnsteig war es seltsam leer. Keine Anzeige, keine Ankündigung, nur Bauarbeiter in Warnwesten wuselten herum. Peu à peu trudelten andere Reisende ein. Nichts passierte. Da erblickten wir ein Hinweisschild, die Überschrift war noch lesbar „Aufgrund von Bauarbeiten fahren vom 1. bis zum 5. September keine Züge zwischen Karlsruhe und Pforzheim“. Der Rest war nicht lesbar, da in 6-Punkt-Schrift gehalten.

Wir schnappten uns also wieder unsere Räder, rein in den Fahrstuhl, raus aus dem Fahrstuhl, schieben, rein in den Fahrstuhl und wieder raus aus dem Fahrstuhl. Wozu gibt es eine Information. Das dachten sich andere Mitreisende allerdings auch, denn die Schlange vor der Auskunft kreuselte sich bereits in die Bahnhofsvorhalle. Sechs Schalter gab es, drei davon waren besetzt, zwei Mitarbeiter standen den Wartenden zur Verfügung, der dritte Bahnbeamte hatte ein Geschlossen Schild vor sich aufgestellt und tat sehr geschäftig.

Die Atmosphäre war dementsprechend gereizt. Aus den Fragen der Mitreisenden erfuhren wir, dass es einen Schienenersatzverkehr (Bus) gab, der aber keine Fahrräder mitnehmen würde. Auf die Frage, wie wir denn jetzt mit unseren Rädern nach Karlsruhe kommen sollten, bekamen wir die lapidare Antwort wir könnten doch mit dem Rad fahren. Alternativ gäbe es noch die Möglichkeit, mit dem Zug zurückzufahren nach Mühlacker, dort in die S4 einzusteigen und dann über Bretten nach Durlach zu fahren. Das Ticket, das wir bereits gekauft hatten, würde da aber nicht gelten.

Thank you for travelling with Deutsche Bahn!




Rotwild E-Bike Tour

Kaum bin ich mit unserer Ältesten auf einer 1-wöchigen Radtour durchs Ländle, bekomme ich von meiner besseren Hälfte die folgende WhatsApp Message:

Growing old is not for sissies.

Wem sagst du das, hätte ich am liebsten geantwortet, wenn das Foto, das dieser Nachricht beigefügt war, mich nicht umgeworfen hätte:

Rotwild RT - HT 28 Tour

Rotwild RT – HT 28 Tour

Kauft sich mein Gatte doch einfach ein neues Fahrrad, ohne mich zu fragen und noch dazu ein Pedelec von Rotwild!




4-Flüsse Radtour

Wie lässt sich unsere 1-wöchige Radtour am besten zusammenfassen?

  • 4 Flüsse (Rhein, Neckar, Nagold, Enz)
  • 3 AKWs
  • 2 Umleitungen
  • 1 Wespenstich
  • Und auf Wunsch meiner Tochter: kein Internet, d.h. nichts bloggen, nichts twittern, nur Rad fahren



Fahrradklimatest 2016

Wie zufrieden seid ihr Radfahrer mit eurer Stadt? Macht Radfahren bei euch Spaß oder ist es eher Stress? Fühlt ihr euch sicher und als gleichberechtigten Verkehrsteilnehmer akzeptiert oder fühlt ihr euch nicht ernst genommen? Alle zwei Jahre macht der ADFC eine großangelegte Online-Umfrage unter den Radfahrern Deutschlands, um festzustellen wie Radfahrer die Situation vor Ort bewerten.

Fahrradklimatest 2016

Fahrradklimatest 2016

2014 haben rund 100.000 Bürger an diesem Zufriedenheitsbaromter teilgenommen und Karlsruhe kam sogar auf Platz 2 hinter Münster.

Es gibt Stimmen, die meinen, dass wir diesen Platz nicht werden halten können. Das mag subjektives Empfinden einzelner Radfahrer sein oder aber das widerspiegeln, was die Mehrheit der Radfahrer in Karlsruhe empfindet. Um das festzustellen, müssen so viele Radfahrer wie möglich an der Umfrage teilnehmen. Je mehr Teilnehmer, desto representativer die Aussage.

Die Ergebnisse sollen Verkehrsplanern und politisch Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen geben zum Erfolg oder Scheitern ihrer Radverkehrsförderung.